
Über mich – aber anders
Sie haben auch keine Lust, den typischen, langweiligen „Über mich“-Text zu lesen?
Super! Ich möchte ihn auch nicht schreiben. Deswegen kommen hier 5 Fragen und Antworten und 4 Fun Facts, um mich besser kennen zu lernen!
5 Fragen und Antworten zum Kennenlernen
- Wie bin ich eigentlich zum Schreiben gekommen? Ich liebe Worte und Sprache generell! In einem Bewerbungsgespräch erklärte ich das einmal so: „Ich bin gehbehindert und wenn die Beine nicht können, muss der Mund um so schneller sein.“ Meine Liebe zu Sprache brachte mich dann dazu, Germanistik zu studieren.
- Was ist meine größte Stärke beim Texten? Ich denke mit. Stures Briefing-Abarbeiten macht für mich oft wenig Sinn. Das kann ich zwar auch, überlasse es aber doch lieber der KI. Ich habe beim Texten den Leser vor Augen, weiß, was für Informationen er braucht, und ahne, wo für gutes Verständnis vielleicht noch Hintergrundwissen fehlt.
- Was ist meine größte Schwäche beim Texten? Ich bin schon früh darauf trainiert worden, für den „DAU“ zu schreiben – den „dümmst anzunehmenden User“, wie ein früherer Kollege es so schön nannte. Manchmal könnte ich also ruhig mehr Wissen beim Leser voraussetzen. Das Gute: Unnötige Erklärungen sind schnell rausgestrichen.
- Was liebe ich am meisten an meinem Job – und was nicht? Ich liebe es, mich in neue Themen einzuarbeiten! Es stillt meinen ständigen Wissensdurst, bringt Abwechslung und verhindert, dass ich „betriebsblind“ werde. Und weil ich mich so gerne kopfüber in die Recherche und ins Texten stürze, mag ich Meetings am wenigsten – vor allem dann, wenn sie eine E-Mail sein könnten.
- Wie beeinflusst meine Behinderung mein Texten? Ich bringe einfach eine andere Perspektive mit. Und ich bin es gewohnt, auch einmal ungewöhnliche Lösungsansätze zu finden. Ich habe zum Beispiel lange einen Drumstick benutzt, um mir Sachen aus höheren Küchenregalen zu angeln. Und beim Texten ist genau dieses out of the box thinking der Grund, wieso Sie hier keinen normalen „Über mich“-Text lesen.
4 Fun Facts zu mir
- Mein erstes Praktikum machte ich für die Seite „Joggen Online“. Als mein damaliger Chef mich im Bewerbungsgespräch fragte, ob ich mich mit Laufen auskenne, deutete ich auf meinen Rollator und antwortete: „Nicht persönlich.“ Ich habe das Thema dennoch kennen und lieben gelernt!
- Ich mag Englisch lieber als Deutsch. In meiner Alltagssprache finden sich daher oft unfreiwillig der eine oder andere englische Satz. Seriously. Can’t help it. (Keine Sorge, in Texten kann ich Anglizismen ausweichen)
- Ich bin Gamer und Paper Crafter. In meiner Freizeit spiele ich gerne kreative Sandbox Games auf dem PC oder trete vom Monitor weg, um Karten zu basteln oder Art Journaling zu machen.
- Ich habe drei Katzen. Gesprächige Katzen. Manchmal hört man sie also in Online Meetings oder am Telefon.